Kilianskirche und Friedhof Effelder
Friedhof
Unmittelbar an der Kirche befindet sich der kircheigene historisch gewachsene Friedhof.
Zur Zeit sind knapp 400 Gräber auf dem Friedhof belegt.

Die Friedhofsverwaltung wird über den Gemeindekirchenrat abgewickelt. Wenden Sie sich in dringenden Fällen an Frau Ute Gleichmann aus Seltendorf und Herrn Hans-Jürgen Steiner aus Effelder.

Friedhofssatzung und Gebührenordnung

Beide Dokumente können Sie als pdf-Datei einsehen bzw. herunterladen. (Siehe rechte Spalte)

Trauer

Hilfreich (nicht nur für Trauernde) sind die Internetseiten:
http://www.trauernetz.de/
http://velkd.ekd.de/226.php
 
Historisches

Vor 1069
Kapelle - zuerst aus Holz errichtet.

1069/1071
Erste urkundliche Erwähnung: Markgräfin Alberade zu Schweinfurth verschenkt Mupperg und Effelder ans Kloster Banz. Die Kapelle wird zur selbständigen Pfarrkirche erhoben.

1470
Mittlere Glocke mit Innschrift: "Gloria in excelsis deo."

1523
Lehenurkunde vom 30.11.1523: Das älteste schriftliche Dokument der Pfarrei.

1599
Kirchenbücher: Beginn der Niederschrift

1600
Ab diesem Jahr sind Umbauten und Renovierungsarbeiten an der Kilianskirche schriftlich belegt. So wurden 1667 die Emporen fertiggestellt, die 1696 mit biblischen Geschichten bunt bemalt wurden. Im selben Jahr erhielt der Innenraum der Kirche einen hellen Anstrich.

1607
Grabstein des Christoph Wolf von Schaumberg (an der linken Seite des Triumpfbogens)

1631
Ein Ereignis, in den Kirchenbüchern festgehalten, ist der kalte Blitzschlag, der im Jahr 1631 das Turmdach zerstörte. Erst 1648, nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges, wurde es wieder aufgerichtet.

1710
Kleine Glocke, seit 1922 in Effelder. Inschrift: „Mein Klang soll jedermann zum Kirchengehn bewegen, wer kommt, hört Gottes Wort und bringt davon viel Segen.“

1789
Turmuhr mit Uhrwerk

1892
Die älteren gotischen Anstriche wurden nach dem Geschmack des ausklingenden 19. Jahrhunderts farbig übermalt. Dabei wurde die Holzdecke, Gestühl und Emporen holzfarben maseriert. Leider wurden dabei auch die biblischen Bilder an den Emporentäfelung überstrichen.

1992
Elektrische Läuteanlage

1997
Der Chorraum wurde nach der Fassung von 1892 restauriert. In den Jahren davor fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten statt: Konservierung des Orgelprospektes und der Holzteile im Inneren der Kirche, Instandsetzung des Dachstuhls und des Daches der Kirche, Anbringen eines Blitzableitersystems, Fensterreparaturen, Entwässerung, Trockenlegung und Drainage.

1998
Überholung des Schieferdaches am Turm und neue Bekrönung des Turmes. Zu diesem Anlass wurden die historischen Dokumente im Turmknopf ergänzt mit  „Chronik der Wende“ und mit „Neuorientierung“.

2006
Neuer Innenanstrich des Kirchenschiffes.

Innenraum

1746
Orgel von Dotzauer erbaut. Originalrechnungen vorhanden.

18. Jahrhundert
Kanzel

1892
Taufstein

1918
Altartisch von Pfarrer Cronacher gestiftet (zum Andenken an seine 2 gefallenen Söhne)

1914
Buntglasfenster: „Jesus am Kreuz“ gestiftet von den Konfirmanden 1913-1914

1983
Buntglasfenster: „Luther“ bzw. „Kilian“ gestiftet von Pfarrer Ebert

1997
Lesepult für das Gedenkbuch der Opfer des 2. Weltkrieges, gestiftet von Rudi Blechschmidt.

2012

Pfarrer Schenker erhält als Dank zu seinem Abschied in den Ruhenstand vom damaligen Gemeindekirchenrat ein geschnitztes Bildnis des Heiligen Kilians - dieses stellt er als Dauerleihgabe der Kirche zur Verfügung.