Das Netzwerk der offenen Kirchen Schaltfläche
Im Gebiet der EKM gibt es fast 4000 evangelische Kirchen und Kapellen. Das Projekt „ Offene Kirche“ erfasst die verlässlich geöffneten Kirchen. Das bedeutet: Die Kirchen als Ort der Besinnung und der Begegnung sind auch außerhalb der Gottesdienstzeiten geöffnet. Besucher sind willkommen.

Mit dem Schild „Verlässlich geöffnete Kirche“ sind mehr als 120 Kirchen in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands ( EKM) ausgewiesen.
Informationen zu diesen Kirchen gibt es im Internet unter www.kirchenlandkarte.de.

Ansprechpartner ist der
Gemeindedienst der EKM Zinzendorfplatz 3
99192 Neudietendorf
e-Mail: offene-kirche@ekmd.de
Tel.: 49 . 36202. 771790
oder
Rene Thumser
e-Mail: rene.thumser@ekmd.de
Tel.: 49. 36202 .771799

Neben den Kirchen und ihrem Inventar sind es vor allem historische Orte und Plätze, die zunehmend in den Fokus kommen. Das zeigen Beispiele aus der Erwachsenenbildung, wo Konzepte wie z.B. “ Der schöne Ort“ seit Jahren auf viel Interesse stoßen. Die Zugänglichkeit von Kirchen wird darüber hinaus durch Ausbildung von Kirchenführern und zertifizierten Natur-und Landschaftsführern verbessert. Die Kirchenführung durch Herrn Konrad Dorst in der denkmalgeschützten Jugendstilkirche zu Lauscha wurde nach einem evangelisch/ theologischen Konzept und in Absprache mit der ehemaligen Pastorin U. Polster sowie dem Gemeindekirchenrat 2010 erstellt, wobei auch die Geschichte der evangelisch/lutherischen Kirchengemeinde Lauscha und des historischen Glasbläserortes mit einbezogen wurden.
Die Jugendstilkirche zu Lauscha erfüllt somit das Signet “ Verlässlich geöffnete Kirche“.
  1. Die Kirche wird regelmäßig mindestens 5 Tage in der Woche, täglich vier Stunden zu Besuchen und zur Besichtigung geöffnet.

  2. Die reguläre Öffnungszeit teilt sich in zwei Vormittags- sowie Nachmittagsstunden, in der Regel 10:00-12:00 Uhr und 14:00- 16:00 Uhr.

  3. Der Öffnungszeitraum ist vom 1. April bis zum 30. September eines Kalenderjahres, wird aber auf jeden Fall für mindestens ein halbes Jahr gewährleistet.

  4. In unserer Kirche liegen Informationen über die Kirche und aus dem aktuellen Leben der Gemeinde, insbesondere Hinweise auf die Gottesdienste, für die Besucher zur Mitnahme aus.

  5. Die Jugendstikirche lädt zur Stille und Besinnung ein. Durch äußere und innere Ordnung ist unsere Kirche gastfreundlich gestaltet und befindet sich in in einem einladenden Zustand. Unsere Auslagen bestehen aus geistlichen Texten. Wir verfügen auch über spezielle Gebetsplätze im Inneren unserer Glasbläserkirche. Der Zugang zu Toiletten ist vorhanden.

  6. Die Kirchengemeinde Lauscha bewirbt sich um das Logo „ Verlässlich geöffnete Kirche“ , um auf die geöffnete Kirche vor Ort und in der Region in jeder möglichen Form aufmerksam zu machen.
    Wir wissen, dass das Signet geschützt ist und nur in dieser Form verwendet werden darf.

Die weitere Integration wichtiger Kirchenbauten in lokale, regionale und landesweite touristische Konzepte erscheint geboten, wie z.B. Erkundungen vonWander- und Pilgerpfaden. Die Mitglieder des Fördervereines der denkmalgschützten Jugendstilkirche zu Lauscha e.V. unter Anleitung des zertifizierten Natur- und Landschaftsführers Konrad Dorst aus Lauscha haben so ein touristisches Konzept erstellt, was für unsere Region und darüber hinaus einmalig ist. Gerade links und rechts vom Rennsteig im Thüringer Schiefergebirge befinden sich einmalige Kulturlandschaften und Kirchen, die von Pilgern noch nicht entdeckt wurden.
Geführt werden Sie von einem erfahrenen zertifizierten Natur- und Landschaftsführer.
 
Informationen erhalten Sie durch:
Konrad Dorst
Köppleinstraße 63
98724 Lauscha
Telefon: 036702 21331
mobil: 01718019223
e-Mail: dorstolymp63@yahoo.de

Auch im Landkreis und in der Suptur Sonneberg bestehen thematische Verbindungen historischer Kirchenbauten.
Vorallem in der Rennsteigregion Neuhaus-Lauscha-Steinach-Steinheid-Scheibe-Alsbach-Spechtsbrunn sowie links vom Rennsteig die Täler um Gräfenthal- Großneundorf-Schmiedefeld-Lichte und deren Kirchen bieten eine einmalige Beziehung zur Natur für Körper, Geist und Seele.
Dort findet der Pilger wieder zurück zu dem urchristlichen Glauben. Er kann Gott im Gebet für dessen göttliche Schöpfung danken.