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Zum Tag der Deutschen Einheit und zum Erntedankfest 2020

Danken!
Ja, es gibt Grund zum Danken: Für den bisher glimpflichen Verlauf der Corona-Pandemie in unserem Land, auch in unserem Landkreis, für verantwortliche Politik und entsprechend handelnde Mitmenschen. Dankbar bin ich für die Freiheit in den Gottesdienst gehen zu können, ohne bespitzelt zu werden, für Ordnung und Sicherheit, für das Lächeln auf den Gesichtern meiner Enkelkinder, für den goldenen Herbst, für die Ernte 2020, die in unserer Region doch recht gut ausfällt. Für „Einigkeit und Recht und Freiheit.“ Wer sich die Dankbarkeit bewahrt als Lebenshaltung, bewahrt sich auch die Lebensfreude. Die Bibel sagt: „Wer Dank opfert, der preiset mich; und da ist der Weg, daß ich ihm zeige das Heil Gottes.“ (Psalm 50,23)
Also: Danken macht heil, bringt Heil. Dieses Heil brauchen wir, als Einzelne, als Gesellschaft. Darum: Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten zum Erntedankfest AD 2020! Werden wir uns die Zeit nehmen, um Gott auch gemeinsam zu danken? Es wäre sehr gut, denn es ist sehr viel, sehr gut. Denken wir nach, wofür wir danken können, und danken wir dann auch. Wir werden erleben, das verändert unseren Alltag, unser ganzes Leben, macht heil, bringt Heil.
Denken!
Wer sich Dankbarkeit als Lebenshaltung bewahrt, kommt unweigerlich ins Nachdenken, auch ins Fragen. Warum geht es mir gut? Warum geht es mir nicht gut? Was ist zu tun? Warum widerfährt mir dieses Schicksal? Gibt es Gott? Steckt er dahinter? Warum soviel Leid, Krieg, Streit? Christen danken und denken. Bringen ihr Danken und Denken im Gebet zu Gott und erfahren: „Du, Gott, leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich an“. (nach Psalm 73, 24) Christen vertrauen, auch dann wenn der Weg dunkel ist: „Du, Gott, bist bei mir, auch im finsteren Tal.“ (vgl. Psalm 23) Sie sehen nüchtern und klar, was alles so ganz und gar nicht heil ist. Den unter die Räuber Gefallenen, helfen unzählige barmherzige Samariterinnen auch in unseren Zeiten auf und verhelfen zu Linderung und Heilung. Wer sich geliebt und angenommen weiß, der lässt sich berühren vom Ergehen des Nächsten, in der Nähe und in der Ferne. Der ist erlöst vom nur ständigen Kreisen um sich selbst. Immer sind es noch zu viele, die unerlöst sind. Die nicht berührt wurden, sich nicht haben berühren lassen. So entsteht viel Unheil. In uns Menschen ist Beides: Heil und Unheil. Wir müssen uns - immer wieder neu – entscheiden. Die große Gefahr ist und bleibt: Manchmal fallen ganze Völker unter die Räuber, wir haben es erlebt, nicht nur einmal. Es gilt wachsam zu sein.
Handeln!
Ja, es ist noch viel zu tun. Packen wir es an? Für unsere nun 30 Jahre junge, neue, ganze Bundesrepublik Deutschland? Oder sagen wir: Ich kann ja doch nichts machen? Das wäre falsch. Jede und jeder wird gebraucht. Handeln wir, in unseren Kirchengemeinden, im Dorf, in der Stadt, im Verein, in Schule und Beruf, wo auch immer. Überzeugungen, Glaubenssätze, die nur theoretisch bleiben, nützen gar nichts. Demokratie lebt durch Beteiligung, auch durch den konstruktiven Streit, aber mit dem Willen alle, wirklich alle mitzunehmen auf gute Wege zu konkreten Zielen, die wir gemeinsam anstreben und dafür arbeiten, im Haupt- und Ehrenamt, in Beruf und Freizeit.
„Gebrauche deine Kraft! Denn: Wer was Neues schafft, der lässt uns hoffen.
Vertraue auf den Geist, der in die Zukunft weißt, Gott hält sie offen.“
(aus dem Evang. Gesangbuch))

Ich bin überzeugt: Dann wird immer neu wahr werden, was wir hoffentlich alle mitsingen:
„Blüh` im Glanze dieses Glückes, blühe deutsches Vaterland!“
Wer sich Dankbarkeit als Lebenshaltung bewahrt, kommt unweigerlich ins Nachdenken, auch ins Fragen. Warum geht es mir gut? Warum geht es mir nicht gut? Was ist zu tun? Warum widerfährt mir dieses Schicksal? Gibt es Gott? Steckt er dahinter? Warum soviel Leid, Krieg, Streit? Christen danken und denken. Bringen ihr Danken und Denken im Gebet zu Gott und erfahren: „Du, Gott, leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich an“. (nach Psalm 73, 24) Christen vertrauen, auch dann wenn der Weg dunkel ist: „Du, Gott, bist bei mir, auch im finsteren Tal.“ (vgl. Psalm 23) Sie sehen nüchtern und klar, was alles so ganz und gar nicht heil ist. Den unter die Räuber Gefallenen, helfen unzählige barmherzige Samariterinnen auch in unseren Zeiten auf und verhelfen zu Linderung und Heilung. Wer sich geliebt und angenommen weiß, der lässt sich berühren vom Ergehen des Nächsten, in der Nähe und in der Ferne. Der ist erlöst vom nur ständigen Kreisen um sich selbst. Immer sind es noch zu viele, die unerlöst sind. Die nicht berührt wurden, sich nicht haben berühren lassen. So entsteht viel Unheil. In uns Menschen ist Beides: Heil und Unheil. Wir müssen uns - immer wieder neu – entscheiden. Die große Gefahr ist und bleibt: Manchmal fallen ganze Völker unter die Räuber, wir haben es erlebt, nicht nur einmal. Es gilt wachsam zu sein.