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Samba in Sonneberg: lebendig, kräftig, schärfer
Am Montag Abend kann man im Wolkenrasen plötzlich Sambaklänge hören.
Spaziergänger bleiben an der Cuno-Hoffmeister-Schule stehen und lauschen.
Hier treffen sich seit dem 31.08.2015 Menschen, die an Musik und Bewegung Freude haben. 21 Leute konnte man beobachten: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Frauen und Männer. Unter ihnen auch zwei albanische Kinder, 10 und 12 Jahre.
Mit dem Projekt entsteht ganz automatisch eine Gemeinschaft, denn man stimmt sich aufeinander ein, muss auf den anderen aufpassen, Rücksicht nehmen, um den Takt nicht zu verderben. Wie schön wäre es, wenn das im täglichen Miteinander auch so funktionieren würde. Sue Bähring, die Leiterin des Projektes, gibt sich jedenfalls viel Mühe alles verständlich zu erklären und die Gruppe zusammen zu führen.
Zunächst sollte die Gruppe die sogenannte Sambabasis finden. Ein Gefühl für den Rhythmus mit Klatschen und Schritten. Das klappte schon recht gut. Anschließend stellte Sue die Instrumente vor, von der großen Trommel, der Surdo bis zur Rassel sind es allesamt sehr laute Instrumente, die ohne Gehörschutz in einem Raum nicht gespielt werden können. Die momentan herrschenden Temperaturen erinnerten wahrlich an Südamerika und taten dem Spaß an der Sache aber keinen Abbruch.

Der Einstieg in das neue Projekt des Evangelischen Kirchenkreises und der Escola Popular ist gelungen und wir hoffen auf weiteren Zuspruch und Interesse.